Hilfsmittel

HILFSMITTEL

Die hier abgebildeten Hilfsmittel stützen den gesamten Körper bei der Ausübung der Asanas, geben die richtige Höhe vor, ermöglichen eine bessere Koordination der Bewegungen und stabilisieren das Gleichgewicht.

Die Yoga-Hilfsmittel sind für Anfänger sowie Fortgeschrittene geeignet.

Bereits vor Jahrhunderten nahmen die Yogis beim Üben der Asanas Holzklötze, Steine und Seile zu Hilfe. Yogacharya Iyengar führte diese Tradition fort. Die von ihm empfohlene Yoga-Materialien erlauben es dem Übenden, die Asanas leichter und länger zu üben.

MATTE

Auf der Matte werden Asanas praktiziert. Die Matte gibt dem Übenden vor, wie viel Platz er zur Verfügung hat. Am Besten eignen sich zum Üben rutschfeste Matten aus nachhaltigen Materialien.

 

GEFALTETE DECKE

Gefaltete Decken stützen den Rücken, dehnen die Brust bei Asanas im Liegen sowie beim Pranayama und stützen Kopf und Schultern bei Umkehrhaltungen.

Sie erhöhen die Sitzfläche bei Asanas im Sitzen und halten Rumpf und Wirbelsäule aufrecht.

NACKENROLLE ODER POLSTER

Die Nackenrolle (Polster) stützt den gesamten Körper, sodass der Übende sich effektiv und gefahrlos entspannen, dehnen und strecken kann.

Die Nackenrolle sollte eine feste Baumwollfüllung haben, etwas 60-70 cm lang sein und einen Durchmesser von 23 – 27 cm aufweisen.

BACKBENDER

Ein Backbender stützt den Körper bei den Rückbewegungen und eignet sich perfekt für passive Rückwärtsstreckungen.

 

HOLZKLOTZ

Holzklötze dienen bei vielen Asanas als Stütze. Bei Asanas im Sitzen und Stehen unterstützen sie die Beine, Knie oder Handflächen. Bei den Drehungen im Sitzen erhöhen sie die Sitzfläche. Beim Ujjayi-Pranayama stützt der Klotz den Rücken und fördert die Drehungen des Brustkorbs. Bei Vorwärtsbewegungen stützt ein Holzklotz Kopf und Hände.

YOGAGURT

Mit diesem Hilfsmittel wird die Wirkung einiger Asanas gesteigert:

Der Gurt intensiviert die Dehung ohne Gefahr für Muskeln und Gelenke.

Der Gurt ist etwas 2,5 m lang, aus starkem Webmaterial und hat am Ende eine Schnalle.

GEROLLTE DECKE

Sie stützt den Nacken und das Kreuz im Liegen und bei Rückbeugen.

Die gerollte Decke vermindert die Belastung der Brust, der Oberschenkel und Fußgelenke bei Virasana und Adho Mukha-Virasana. Die Decke wird viermal auf halbe Größe gefaltet und dann eng zusammen gerollt.

STUHL

Dieser Klappstuhl aus Metall hat eine offene Rückenlehne, durch die der Übende ihre Beine stecken kann. Dies ermöglicht ihm eine leichtere Rumpfdrehung bei den Drehhaltungen im Sitzen, wie zum Beispiel Bharavadjasana. Wenn der Übende sich an den Seiten der Rückenlehne festhaltet, hat er beim Einnehmen der Haltungen Sarvangasana und Halasana eine Stütze. Bei Rückbewegungen wie Viparita-Dandasana wird der Rumpf gestützt. Der Stuhl muss sicher und fest stehen.

SEIL

Die Seile sind dazu da, das Körpergewicht abzuge­ben, die Gelenke zu entlasten, Raum zwischen den Wirbeln zu schaffen. Sie werden auch beim regenerativem Yoga verwendet.

Durch den Einsatz der Seile werden Körperstellen und Muskelgruppen beansprucht, die man auf der Matte nicht ansprechen würde.